Archiv für Juli, 2009

Der Dienstag wird gelb!

Posted in Die Simpsons on 25. Juli 2009 by Basti

ProSiebenSimpsons-Fans aufgepasst! Ab dem 15. September steht der Dienstag auf ProSieben im Zeichen der gelben Familie aus Springfield.

Wie schon die 19. Staffel, so wird auch die 20. in der Primetime zu sehen sein, so die Seite Quotenmeter.de. Um 20:15 gibts die Simpsons dann im Doppelpack. Der Sender reagiert damit auf die anhaltend schwachen Quoten am Dienstag Abend. Das gelbe Erfolgsmodell soll wie zuletzt am Montag nun auf den Dienstag übertragen werden. Zur Einstimmung strahlt ProSieben zwei Tage vor dem Staffelstart, also am 13. September den Simpsons-Kinofilm aus.

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Eurobilltracker.com

Posted in World Wide Web, Zeitgeschehen on 23. Juli 2009 by Basti

Begleiten Sie die Euro-Scheine auf ihrer Reise.

Ja, sowas kann tatsächlich Spaß machen. Als ich Anfang 2008 von einer Seite hörte, auf der man den Weg seines Geldes verfolgen kann, nachdem man zuvor deren Seriennummer eingegeben hat, dachte ich zunächst: Hurra, Überwachungsstaat! Doch weit gefehlt. Das „Tracken“ von Euro-Scheinen macht unheimlich viel Spaß und ist ein unterhaltsames Hobby.

Seit der Einführung des Euro, also seit 01.01.2002, ist die Seite online, sie ist die größte von mindestens fünf in der Eurozone. Die Gründer, Belgier und Franzosen, ließen sich von ähnlichen Seiten in den USA bzw. Kanada inspirieren; dort existieren solche Tracking-Seiten schon seit längerer Zeit. Wheresgeorge.com oder whereswilly.com, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Genau wie ihre amerikanischen Vorbilder ist eurobilltracker.com (EBT) kostenlos, das Team arbeitet ebenfalls auf Freiwilligenbasis. Da jeder Mitglied werden kann, egal ob Europäer oder nicht, wächst die Community ständig. Derzeit sind über 146.000 Mitglieder registriert, die mehr als 64 Millionen Banknoten eingetragen haben. Umgerechnet ergibt das einen Wert von über 1,3 Milliarden €. Ungefähr 313.000 dieser Banknoten sind sogenannte Treffer. (Stand 21. Juli 2009)

Einen Treffer meldet die Seite dann, wenn ein und derselbe Schein von mindestens zwei Personen eingegeben wurde. Ist das der Fall, erhält man automatisch eine E-Mail, die über den Treffer informiert. Die meisten Treffer gibt es in Finnland, dort scheint Tracking eine Art Volkssport geworden zu sein. Je grüner, desto mehr potenzielle Treffer, das zeigt auch die Grafik:

EBT-Grafik

Nun zum eigentlichen Sinn der Seite: Wenn man sich einmal registriert hat, hat man zunächst die Möglichkeit, die Scheine über ein Einsteiger-Formular einzutragen. Dies erweist sich dann doch als ziemlich mühsam, da jeder Schein seperat eingetragen werden muss. Nominalwert des Scheins, Ausgabejahr, Druckerei-Code (steht auf der Vorderseite der Scheine) und die Seriennummer (steht hinten) sind dabei ein Muss, ebenso die Stadt, die Postleitzahl und das Land. Kommentare zu dem Schein kommen in ein Kann-Feld. Doch die Mühe lohnt sich, ab 100 eingegebenen Scheinen ist man berechtigt, das Fortgeschrittenen-Formular zu nutzen. Hier kann man bis zu 20 Scheine auf einen Rutsch eingeben, die einzige Voraussetzung ist, das diese unter die gleiche Postleitzahl fallen. Außerdem ist es hier auch möglich, die Scheine offline in Excel zu erfassen, und sie dann hochzuladen.

Der Ehrgeiz der Nutzer wird mit den verschiedenen Ranglisten angesprochen, die auf der Seite erstellt werden. Gegliedert sind diese Ranglisten in Benutzer insgesamt, eine Länder- und eine Städte-Wertung. Interessant: Berlin, die bekanntlich größte Stadt Deutschlands liegt nur auf Platz 4. Den ersten Platz belegt Hagen (Westfalen), Nürnberg findet man leider nur auf Rang 32.

Das die EBT-Betreiber echte Statistik-Freaks sind, geben sie nicht nur offen auf ihrer Seite zu, es zeigt sich erstens in den oben schon erwähnten Ranglisten, zweitens in den vielen verschiedenen Karten, auf denen man nachvollzeihen kann, von wo wieviele Scheine wohin gewandert sind.

Das angeschlossene Forum bietet zudem die Möglichkeit, Freundschaften zu schließen, einzig eine Chat-Funktion wäre wünschenswert. Diese Freundschaften kann man dann auf internationalen User-Treffen vertiefen, das nächste findet Mitte August in Wien statt.

Fazit: Wer sich schon immer gefragt hat, wer denn auf den 20-€-Schein draufgeschrieben hat, den man gerade in der Hand hält, der findet auf EBT vielleicht nicht unbedingt die Antwort, unterhaltsam ist es trotzdem.

Germany: 12 points?

Posted in Musik, Zeitgeschehen on 21. Juli 2009 by Basti

Nun also doch: Stefan Raab wird für den deutschen Beitrag beim Eusovision Song Contest 2010 in Oslo sorgen. Und hoffentlich auch für Punkte.

Nachdem die ARD noch im Mai eine Absage des ProSieben-Entertainers erhalten hatte, sagte der 42-jährige nun zu. Das TV-Publikum wird erst in fünf (!) Vorentscheidungsshows auf ProSieben, dann in einem Viertelfinale in der ARD, gefolgt von einem Halbfinale auf ProSieben und schließlich im Finale in der ARD live entscheiden, mit welchem Künstler und welchem Song Deutschland in Oslo antreten wird. So ist es laut NN in der offiziellen Vereinbarung vorgesehen. Was genau macht aber Raab nun in diesen Shows? Moderator und Jurymitglied in allen Sendungen, unterstütz von Musikexperten. Gesucht werden dann junge, unbekannte Künstler.

Ob der deutsche Beitrag dadurch auf den vorderen Plätzen zu finden sein wird, das bezweifle ich. Eine weitere Idee erscheint mir da sehr viel sympathischer: Soll doch der Sieger aus Raabs „Bundesvision Song Contest“ für Deutschland beim Grand Prix antreten! Bessere Vorraussetzungen gibt es doch kaum. Über die Hälfte des Textes muss auf deutsch gesungen sein, das jüngere Publikum wäre der ARD sicher und den nötigen Bekanntheitsgrad haben die Erstplatzierten in Raabs Sängerwettstreit meist auch: Juli, Seeed, Peter Fox sind auch im (europäischen) Ausland keine Unbekannten.

Wir werden sehen, was die ARD-ProSieben-Kooperation bringt und vor allem: Was wohl passiert, wenn Raabs Suche nicht von Erfolg gekrönt sein sollte…

„Mögen die Wege noch so steinig sein…

Posted in Glubb on 20. Juli 2009 by Basti

…für uns da gibt es nur einen Verein/ der FC Nürnberg, wird er genannt/ und er bringt jeden um seinen Verstand!“

Kaum eine Zeile aus dem Liedgut des Stimmungsblocks, pardon, ALTEN Stimmungsblocks bringt die derzeitige Situation in der Nordkurve Nürnberg so auf den Punkt, wie diese. War noch vor über drei Jahren, nach dem legendären „Hüpftest“, der Oberrang (und somit auch Block 8) durch zusätzliche Stahlstützen stabilisiert worden, kommt nun das behördlich angeordnete Aus. Gemeinschaftliches Stehen sei im Oberrang des Stadions zukünftig nicht mehr erlaubt, spätestens zum Jahreswechsel, also mit Beginn der Rückrunde ist Block 8 für die Ultras also Tabu. Stellt sich die Frage: Wohin mit dem geordneten Support?

Die Antwort heißt: Umquartierung in die Blöcke 1 und 3 – Unterrang, wohlgemerkt. Auf faszination-nordkurve.de kann man die Stellungnahme der ULTRAS NÜRNBERG lesen:

„Unsere Anstrengungen, den Block 8 auch weiterhin als Motor innerhalb der gewachsenen Nordkurve nutzen zu können, wurden nicht belohnt. Das Aus für den Oberrang ist nicht nur eine herbe persönliche Enttäuschung für jeden Einzelnen in unserer Gruppe, sondern auch ein großer Rückschritt für die Stimmung in der Nordkurve und somit auch für die organisierte Unterstützung der Mannschaft des 1. FC Nürnberg.“

Es bleiben Fragen über Fragen:

  1. Im Gegenzug zum Umzug der Ultras in den Unterrang werden die Dauerkarteninhaber der Blöcke 1 und 3 in Block 8 umgesetzt. Angeblich zu gleichbleibenden Preisen in eine „höhere Kategorie“… Wer sich aber seine Dauerkarte im Unterrang kauft, möchte doch auch im Unterrang sitzen und umgekehrt, oder etwa nicht?
  2. Warum wird erst jetzt, über drei Jahre nach dem Umbau und der oben schon erwähnten Stabilisierung, die Verordnung erlassen, gemeinschaftliches Stehen im Oberrang sei verboten?
  3. Warum wird in dieser Verordnung die Südkurve mit keinem Wort erwähnt? Dort darf weiterhin lustig umhergehüpft werden.; im Unter- wie im Oberrang…

Ob und wann diese Fragen beantworten werden, weiß keiner. Genauso unsicher ist die Lage des neuen Stimmungsblocks in der Nordkurve. Wie gesagt: „Mögen die Wege noch so steinig sein…“

Bundesliga Saison 2009/10

Posted in Fußball, Glubb on 8. Juli 2009 by Basti

Die DFL hat am 02.07. den Spielplan der Bundesliga für die Saison 2009/2010 veröffentlicht. Der Glubb muss zunächst zu Hause gegen Schalke 04 ran und darf sich am darauffolgenden Wochenende über ein Gastspiel in Frankfurt freuen. Das Derby gegen die Bayern folgt am 6. Spieltag, der 10. Spieltag steht im Zeichen des Kampfes gegen den modernen Fußball, den Abschluss der Hinrunde bildet die Reise mach Köln zum FC.

Hier der komplette Hinrunden-Spielplan:

FCN – Schalke

Frankfurt – FCN

FCN – Hannover

Stuttgart – FCN

FCN – Gladbach

Bayern – FCN

FCN – Bochum

Leverkusen – FCN

FCN – Hertha

Hoffenheim – FCN

FCN – Bremen

Mainz – FCN

Wolfsburg – FCN

FCN – Freiburg

Dortmund – FCN

FCN – Hamburg

Köln – FCN

RhEINKULTUR – umsonst und draußen!

Posted in Musik on 8. Juli 2009 by Basti

Am letzten Samstag, den 04.07., fand in Bonn Deutschlands größtes eintrittsfreies Festival statt. Als Headliner waren unter anderem am Start: Culcha Candela, Boppin’ B und viele andere.

Das konnte auch ich mir natürlich nicht entgehen lassen und deshalb machte ich mich am Samstag bei bestem Festival-Wetter um 9 Uhr mit einer Freundin und meiner Cousine auf den Weg gen Nordwestdeutschland.

Da wir in Köln enge Verwandtschaft haben, konnten wir uns über eine Bleibe freuen und nach knapp 4 Stunden Fahrt ohne Staus, dafür mit durchschnittlich 120 km/h, kamen wir auch schon in der Domstadt an.

Ausgepackt, umgezogen und wieder losgefahren, diesmal mit dem ÖPNV, und um ca. 16:45 kamen wir, nicht ganz planmäßig, an der Rheinaue an. Festivalbändchen durften natürlich, obwohl sie nicht vorgeschrieben waren, nicht fehlen. Danach ging’s sofort Richtung Bühnen. Die erste Band, die unsere Ohren erreichte, war „She’s all that“, ein Quartett in Overalls mit Gummimasken, die alle vier aussehen ließ wie alte Männer. Aber sei’s drum, ihre Mischung aus Electronica und Drums kam bei der (schon ziemlich großen) Menge sehr gut an.

Nach diesem Erlebnis beschlossen wir erst mal, das Gelände zu erkunden um insbesondere die „Lounge“ zu finden. Tja, Connections sind eben alles, weshalb wir uns auch über drei VIP-Tickets mit Zugang zu eben dieser Lounge freuen durften. Die Vorteile? Saubere Toiletten, Getränke zum halben Preis, viel Schatten und Planschbecken zum Füße kühlen… ;-)

Nach einer kurzen Verschnaufpause in der Lounge und der Gelände-Erkundung machten wir uns wieder zur Roten Bühne auf, um einen guten Platz für den Gig der Kilians zu ergattern. Den Rest des Auftritts von „The Casting Out“ nahmen wir dafür gerne in Kauf! Die Kilians aus Dinslaken im Ruhrpott, also gewissermaßen um die Ecke, machten ihre Sache ziemlich gut. Indie-Pop der allerfeinsten Sorte!

Nach dem Kilians-Auftritt wechselten wir die Bühne um Selig und, vor allem, Culcha Candela auf der Blauen Bühne live zu erleben. Nach einiger Warterei erschienen die wiedervereinigten Selig auf der Main-Stage und machten ihrem Status als Co-Headliner alle Ehre. Man sah dem Quintett an, dass es in 10 Jahren Bühnenabstinenz nichts vergessen, wohl aber viel vermisst haben muss. Den Beginn machte die emotionale neue Single „Wir werden uns wieder sehen“, es folgten unzählige Hits aus 7 Jahren Band-Historie. Den Abschluss bildete wieder die neue Single, eine Tatsache die selbst ich noch nicht erlebt habe…

Der Abend näherte sich seinem Höhepunkt: Der Auftritt von Culcha Candela war nur noch wenige Minuten entfernt… Doch halt! Die Bekanntgabe der Zuschauerzahl durfte natürlich nicht fehlen, und so wurde fröhlich verkündet, dass sich die Rheinkultur bei sage und schreibe 171.352 Zuschauern bedankte!

Und dann folgte der Moment, den ich an Festivals so liebe: Der Soundcheck ist zu Ende. Die Roadies verlassen die Bühne. Das Licht geht aus und ein Bass setzt ein. Ein Bass setzt ein, dass sogar der Wellenbrecher, an dem du dich festhältst, anfängt zu vibrieren. Von dem Kribbeln in deinem Bauch mal ganz abgesehen. Der Bass wird immer intensiver, schon fast ein bisschen bedrohlich. Die Menge wird still, du sowieso. Vereinzelt Blitzlicht von Fotografen. Mit einem Schlag geht das Licht an, Publikum und Bühne werden gleichzeitig in gleißendes Licht getaucht. Die Show beginnt. Sieben Musiker stürmen die Bühne; einer ans DJ-Pult, sieben in einer Reihe davor. „Chica“ ertönt und du weißt, warum du gewartet hast. Die Menge dreht durch, du sowieso.

Die dann von der Berliner Gruppe gebotene Show präsentierte sich als eines Headliners würdig, inklusive einer amtlichen Lightshow. Prachtstücke aus dem neuen Album wurden genauso präsentiert wie alte Hits, ein Lautstärke-Wettbewerb, eine Tanzeinlage mit dem gesamten Publikum und siehe da, sogar pogen kann man zu Culcha Candelas Musik in Zukunft!

Doch auch der geilste Moment geht einmal zu Ende. Gegen 24 Uhr war es für mich in Bonn soweit, den Heimweg anzutreten. Um 2 Uhr fielen wir schließlich alle todmüde, aber glücklich in unsere Betten.

Alles in allem war es ein toller Nachmittag, ein gelungenes Festival und ich kann nur sagen: Nächstes Jahr gerne wieder!

28. August 2009: Das wird Hamma!

Posted in Bands, Musik on 1. Juli 2009 by Basti

So, nach längerer Zeit mal wieder ein Beitrag von mir, und ich kann euch sagen, der hats in sich!

Das Wochenende der RhEINKULTUR steht bevor, doch dazu gibts Mitte nächster Woche einen Extra-Artikel. So viel sei gesagt: Culcha Candela spielen auf der Rheinaue in Bonn für umsonst. Doch das ist das ist noch nicht genug, auf ihrer Homepage verrät das Berliner Septett den Release-Termin für ihr neues Album „Schöne neue Welt“. Am 28. August ist es soweit!!! Und noch eine Schippe obendrauf: Schon ab dem 14. 08. kommen die Fans in den Genuss ihrer neuen, gleichnamigen, Single.

In diesem Sinne: Der Sommer kann kommen!