Archiv für September, 2009

Glubb – Bochum 0:1

Posted in Fußball, Glubb on 26. September 2009 by Basti

Glubb„FCN – Eine Liebe die ein Leben hält“ stand gestern abend auf einem Spruchband in der Nordkurve. Diese Liebe wurde beim Bundesliga-Spiel Bochum gegen den Glubb auf eine harte Probe gestellt. Wobei man betonen muss, dass auf dem Platz eigentlich nur eine bundesligataugliche Mannschaft stand, die verdient mit 1:0 gegen erschreckend schwache Nürnberger gewann. Dabei hatte es gut angefangen: Eine gute Leisung in Stuttgart, ein  starkes Spiel gegen die Bayern und der erste Heimsieg der Saison gegen Gladbach standen zu Buche, der Glubb auf Platz 14. Noch dazu kam mit dem Vorletzten eine Krisen-Mannschaft ins Frankenstadion, die gerade ihren Trainer entlassen hatte. Doch der Glubb erwies sich, wieder einmal, als echte Aufbaumannschaft.

Die Aufbauarbeit leistete die Nürnberger Hintermannschaft schon in der 7. Minute, als eine Flanke von Paul Freier unbemerkt bis zu Diego Klimovicz in den Sechzehner vordringen konnte, der nur noch einschieben musste. In der Nordkurve wurde prompt „Plan B“ ausgerufen, die Mannschaft mit noch lauteren Gesängen zum Ausgleich und schließlich Sieg zu schreien.

Was aber nicht gelang. Zwar konnte der diesmal unauffällig gebliebene Gündogan in der 11. Minute einen Schuss knapp neben das Bochumer Tor und Choupo-Moting darüber abgeben, bis zur Halbzeit, in die die Mannschaft mit Pfiffen verabschiedet wurde, war’s das dann aber auch.

Auf sich aufmerksam machte der Glubb auch in der zweiten Hälfte nicht und so wurde die Mannschaft, bis auf einen wieder gut spielenden Raphael Schäfer auch nach der Partie ausgepfiffen – zu Recht: Die Einwechslungen von Risse und Frantz brachten außer einem Schuss von Frantz (81.) nichts Nennenswertes. Bezeichnend, dass es Juri Judt, der sonst nicht gerade als Torschütze glänzt, in den Schlussminuten noch mit Weitschüssen versuchte.

Nach 7 Spielen mit 4 Toren bleiben Fragen: Sollte das „Projekt Jugend“ schon nach 7 Spieltagen gescheitert sein? Wie geht es weiter, ohne treffsicheren Stürmer? Wie geht es weiter, ohne Mittelfeldregisseur, der einmal den entscheidenden Pass in die Tiefe spielt? Wie geht es weiter mit dem Glubb? Quo vadis FCN?

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WOHOOOOO!

Posted in Musik, Platten on 26. September 2009 by Basti

„Bigger, better and hotter than ever!“

So betiteln Sonic Syndicate den Release-Artikel zu ihrer neuen Single „Burn This City“. Und ich kann nur sagen: Nathan J. Biggs ist das, was Sonic Syndicate in den letzten Jahren gefehlt hat, falls ihnen überhaupt etwas gefehlt hat. Die Stimmgewalt des neuen Sängers ist enorm und es wird mehr gesungen als vorher. Insgesamt ist das Debüt sehr poppig ausgefallen, spannend ist nun die Frage, wie das neue Duo am Mic die alten Songs interpretiert. Bis zum 6. November müssen ich und die restlichen Fans noch warten, dann kommt endlich das Re-Release des letzten Albums inklusive der zwei neuen Singles mit Biggs.

„Burn This City“ hat auf jeden Fall einen Platz ganz oben in meinen persönlichen Sonic-Syndicate-Top-Ten!

Zum Abschluss gibts hier das Video zum anschauen:

Gegen den modernen Fußball!

Posted in Fußball on 23. September 2009 by Basti

Aus gegebenem Anlass (siehe Spielbericht Glubb – Hoffenheim) ein Offener Brief an die TSG Hoffenheim und alle Fußballfans als Link.

Am Spieltag Feind, gegen den modernen Fußball vereint!

No al calcio moderno!!!

Glubb – Hoffenheim 0:1

Posted in Fußball, Glubb on 23. September 2009 by Basti

GlubbObwohl beide Vereine das erste Mal überhaupt in einem Pflichtspiel aufeinandertrafen und obwohl das spätsommerliche Wetter für einen angenehm warmen Abend sorgte, fanden sich nur 26 041 Zuschauer im Frankenstadion ein, um die zweite Runde des DFB-Pokals mitzuerleben. Die daheimgebliebenen verpassten einen harmlosen Glubb, der zu Recht gegen eine muntere Hoffenheimer Fußball-Spielbetriebs GmbH aus dem Pokal ausschied.

Dabei hatte es am Anfang noch ganz gut ausgesehen, die Defensiv-Aufstellung aus dem Derby war vergessen, der Glubb spielte ein doch sehr offensives 4-1-4-1 mit Broich (nicht Nordtveit) vor der Abwehr und unter anderem Bunjaku und Vidosic hinter Choupo-Moting. Trainer Oenning vertraute auf dessen starke Derby-Leistung und belohnte ihn mit einem Platz in der Startelf.

Er war es dann auch, der die Abwehr der Fußball-Spielbetriebs GmbH als erster in Bedrängnis brachte, sein Schuss in der 5. Minute ging aber am Kasten von Timo Hildebrand vorbei. Nach gut einer halben Stunde, die von viel Mittelfeldgeplänkel beider Mannschaften geprägt war, ergab sich für Broich die nächste Gelegenheit. Doch sein schön über die Mauer gehobener Freistoß ging auch knapp über das Hoffenheimer Tor (28.).

In der 35. Minute passierte es dann: Wie aus heiterem Himmel netzte Per Nilsson mit dem Kopf ein – 1:0 für die Fußball-Spielbetriebs GmbH. Was war passiert? Bei einem Eckstoß von Carlos Eduardo war die gesamte Nürnberger Hintermannschaft anscheinend ganz woanders, Nilsson sprang höher als seine Bewacher und musste nur noch den Kopf hinhalten. Da hatte selbst Raphael Schäfer, der wieder einmal beste Nürnberger auf dem Platz, keine Chance.

Nach der Pause bekam man im Stadion erstmals zu sehen, warum die Mannschaft aus dem Dorf in der letzten Saison den Herbstmeister der Bundesliga stellte:

Innerhalb von 5 Minuten vergab die Offensive der Fußball-Spielbetriebs GmbH 4 Großchancen, Schäfer vereitelte 3 davon. Die Gäste spazierten nach Belieben durch den Nürnberger Strafraum und kombinierten munter drauflos. Doch der Reihe nach: Demba Ba und Carlos Eduardo scheiterten beide am Nürnberger Keeper, Marvin Commper traf nur die Latte und auch Luiz Gustavo konnte sich nicht gegen Schäfer durchsetzen. Doch auch nach diesem Offensiv-Feuerwerk blieb es bei der knappen 1:0-Führung.

In der 70. Minute folgte dann die lang erwartete Reaktion des Glubbs. Mit der Einwechslung Gündogans, der schon in der ersten Pokal-Partie ein Tor vorbereitete und eines selbst erzielte, erarbeitete sich auch Nürnberg öfter den Weg zum Tor, konnte jedoch keine entscheidenden Akzente mehr setzen, da das Mittelfeld der Hoffenheimer Fußball-Spielbetriebs GmbH zu dicht stand – ein Durchkommen war hier für den Glubb nicht möglich.

Die letze Aktion der Nürnberger im Strafraum der Fußball-Spielbetriebs GmbH war eine Ecke, Schäfer eilte mit nach vorne, konnte jedoch auch nichts mehr gegen den Rückstand tun und so blieb es auch nach 90 Minuten beim 1:0 für Herrn Hopps Spielzeug.

Die „neue Nordkurve“ – Update

Posted in Glubb on 22. September 2009 by Basti

Das Umtasuchprozedere für die Dauerkarteninhaber der Nordkurve kann beginnen, ab heute ist das Formular in den Fan-Shops, im Stadion und im Internet erhältlich.

Die Reservierungsfrist läuft bis zum 12. Dezember, ab dem 14. Dezember besteht dann die Möglichkeit, die alte Dauerkarte umzutauschen.

Hier gehts zum Online-Formular.

Sonic TV: Neues von neuen Sänger

Posted in Bands, Musik on 21. September 2009 by Basti

Schon etwas länger auf YouTube online, aber von mir bis jetzt nicht entdeckt, ist dieses Video:

Warum ich euch das zeige? Ganz einfach, es enthält unheimlich viele Infos über das Verhältnis von Sonic Syndicate zu ihren neuen Sänger Nathan J. Biggs und umgekehrt. Außerdem kann man schon mal reinhören, was Herr Biggs am Mic so drauf hat. Es ist zwar nicht viel, aber immerhin, man bekommt einen Eindruck von seiner Stimme!

Watch it and have fun!

Bayern – Glubb 2:1

Posted in Fußball, Glubb on 20. September 2009 by Basti

GlubbDerbytime! Aber leider auch Wiesn-Zeit in München… Und dass der FC Bayern zu dieser Zeit eine fast makellose Bilanz vorweisen kann, wurde dem Glubb diesen Samstag zum Verhängnis.

Doch von Beginn an: Der Glubb begann nervös, viele Pässe kamen nicht an, oder wurden von den (trotzdem keineswegs überlegenen) Bayern abgefangen. Die erste echte Chance des Spiels hatte dann umso überraschender Marcel Risse, der eine Vorlage von Eigler in der 18. Minute nur knapp neben das Bayern-Tor setzte.

Doch München kam, ab der 30. Minute mit spürbar mehr Druck und Zielstrebigkeit, was auch prompt in Torchancen mündete. In der 31. Minute war es Mario Gomez, der eine Flanke von Müller unter die Latte zimmerte. Doch zu früh gefreut, der Ball überquerte die Linie nicht „mit vollem Umfang“, wie es das DFB-Regelwerk vorsieht, deshalb hieß es auch weiterhin 0:0.

Schweinsteiger und Robben machten weitere Anstalten, dieses Ergebnis zu ändern, es gelang aber keinem von beiden. In den letzten Minuten der ersten Halbzeit war es einmal mehr Schäfer, der beste Glubberer auf dem Platz, der das Unentschieden in die Kabine rettete.

Sollte es wirklich so weit kommen, das der Glubb in München unentschieden spielt? Nein, dachten sich Müller und Olic in der 55. Minute. Der neue Münchner Shootingstar passte auf Olic, der nahm den Ball im Strafraum an und erzielte die Führung für die Gastgeber.

Doch auch darüber konnten sich die Münchner nicht sehr lange freuen, denn in der 75. Minute fasste sich Ilkay Gündogan, der überraschend für Mintal auf dem Platz stand, ein Herz, nahm sich den Ball und sprintete los. Fast durch die gesamte Münchner Hälfte kam er, bis er schließlich auf den erst 10 Minuten vorher eingewechselten Choupo-Moting passte, der Butt keine Chance ließ und die Kugel im langen Eck versenkte.

Eine Viertelstunde zu spielen, beim Stand von 1:1. Bayern drängte auf die Entscheidung. Der Glubb dagegen versuchte mit allen Mitteln, die kleine Sensation über die Zeit zu bringen. Hilfreich war dabei sicherlich die schon von Beginn an äußerst defensive 4-2-3-1-Aufstellung. Kluge und Nordtveit als Abräumer vor der Abwehr, die diesmal mit Bieler statt Judt antrat, machten ihre Sache sehr gut, hatten aber in der 82. Minute keine Chance. Da war es van Buyten, der nach einer Flanke von Robben zur Stelle war und den 2:1-Endstand für die Bayern klar machte.

Trotz der Niederlage kann Nürnberg erhobenen Hauptes nach Hause fahren, der Glubb präsentierte sich nach dem etwas nervösen Beginn souverän und wusste auch durch einige spielerische Akzente zu gefallen. Am Dienstag im Pokal gegen Hoffenheim ist aber sicherlich eine ähnliche Leistung vonnöten, schließlich fegten die Hoffenheimer Gladbach ebenfalls am Samstag in deren Stadion mit 4:2 vom Platz.