Archiv für Januar, 2010

Hannover – Glubb 1:3

Posted in Fußball, Glubb on 31. Januar 2010 by Basti

Erstes Spiel nach der Winterpause: Niederlage. Zweites Spiel nach der Winterpause: Remis. Dem Gesetz der Serie folgend musste im dritten Spiel also ein Sieg stehen. Aber nicht nur nach dem Gesetz der Serie war ein Sieg bitter nötig. Es gibt sie schließlich doch, die „6-Punkte-Spiele“. Genau so eines konnte man am Samstag sehen, als der Glubb beim direkten Tabelennachbarn in Hannover antrat. Den Rückstand zu verkürzen und den Anschluss nicht zu verlieren, dass waren die Vorgaben an diesem kalten und ungemütlichen Nachmittag und siehe da, der Glubb kann es noch: gewinnen.

Zunächst sah es jedoch gar nicht nach dem am Ende überzeugenden Ergebnis aus. Das Spiel passte sich der Wetterlage an, in den ersten 20 Minuten bekamen die Zuschauer lediglich ein paar Schüsse der Niedersachsen zu Gesicht, die sich nur mit viel gutem Willen als Torchancen erkennen ließen. Doch der Glubb steigerte sich. Nachdem der Spielaufbau ein paar Male in der gegnerischen Defensivkette hängen geblieben war, gelang dem überaschend in der Startelf stehenden Marek Mintal in der 30. Minute der eine, tödliche Pass. Albert Bunjaku über links nahm die Kugel mit und sicherte dem Glubb eiskalt und abgezockt das 1:0 aus spitzem Winkel – durch die Beine des 96-Torwarts!

Die restliche Viertelstunde zeigte die Glubb-Defensive mit Diekmeier, Maroh (für den gesperrten Andreas Wolf), Breno und Pinola ihr Können, unterstütz von den stark aufspielenden Neuzugängen Ottl und Tavares. 1:0 zur Pause, das kann sich sehen lassen.

Genauso wichtig wie der Führungstreffer war es aber, die Führung auszubauen und keine Gegentreffer zuzulassen. Was teilweise gelang. In der 64. Minute war Nürnberg am Zug, erneut beginnend mit Marek Mintal: Der erkämpfte sich den Ball und schickte Dennis Diekmeier über rechts auf die Reise. Der angebliche 5-Millionen-Wunschkandidat des VfL Wolfsburg schloss seinen Solo-Lauf mit einer Zuckerflanke auf den wieder frei stehenden Albert Bunjaku ab. Dieser ließ sich nicht zweimal bitten, nahm die Vorlage volle Lotte und erzielte das 2:0! Im direkten Gegenzug wurde es noch einmal spannen in der Arena: Jiri Stajner knallte den Ball in der 65. Minute an die Unterkante der Latte und somit zum Anschlusstreffer ins Tor. Vorwurf an die Abwehr: Stajner stand völlig frei!

Dass der Glubb nach dem Gegentreffer dennoch nicht zurück steckte oder gar verzweifelte, daran lässt sich die Handschrift Heckings erkennen. In der 69. Minute war es nämlich wieder einmal so weit: Ottl, Charisteas, Bunjaku, Tor. Ein sicherer Pass, ein Zuckerpass und ein Sololauf durch die gegnerische Hälfte waren die Stationen bis zum 3:1. Bemerkens- und erwähnenswert: Auch hier schob Bunjaku den Ball durch die Beine von 96-Keeper Fromlowitz.

Dass der Sieg trotz allem nicht überbewertet werden darf, ist klar. Ein stärkerer Verein wäre nach dem Anschlusstreffer sicherlich eher in der Lage gewesen, den Ausgleich und eventuell sogar noch den Siegtreffer zu erzielen. Dass ein Forschritt zu erkennen ist, ist aber wichtig und beruhigend. Und dass diesmal alle drei Tore aus dem Spiel heraus fielen, ist ebenso beruhigend. War noch vor Wochenfrist niemand da, der den tödlichen Pass durch die Abwehr spielen wollte/konnte, tat sich diesmal Marek Mintal als Ballverteiler zwischen Defensive und Offensive hervor. Auch Charisteas zeigt seine Qualitäten immer öfter: Der Stürmer ist meiner Meinung nach kein Goalgetter, sondern einer, der den Rasen umpflügt und die entscheidenden Vorlagen liefert. Aber auch so einen braucht eine Mannschaft!

Dem Sieg in der Fremde muss nun ein Heimsieg folgen, soll der Aufwärtstrend auch als solcher erkannt werden. Gegen Stuttgart sind jedoch andere Mittel nötig, als gegen schwache Niedersachsen. Und so kann man den Sieg in Hannover allenfalls als Anfangsschritt bezeichnen.

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Worauf ich mich 2010 freue – Teil IV: Island

Posted in Worauf ich mich 2010 freue on 28. Januar 2010 by Basti

„Alles neu“ heißt es im Jahr 2010.

Auch das Urlaubsziel ist neu, dieses Jahr. Na klar, ich will ja was sehen von der Welt. Und für die Semesterferien 2010 hab ich mir ein besonderes Schmankerl gegönnt und mir gleichzeitig einen Lebenstraum erfüllt: Island, die Insel aus Feuer und Eis, das ist mein Reiseziel. Schon seit ungefähr 10 Jahren träume ich davon, nach Island zu fliegen und dort ein paar Wochen Urlaub mit dem Zelt zu machen. Nachdem nun ein Bekannter dort war und genau diese Art von Urlaub vorgemacht hat und mit seitdem immer wieder davon vor schwärmt, hält es mich nicht länger hier.

Ein „normaler“ Sommerurlaub mit Sommer, Sonne, Strand im eigentlichen Sinne wird das zwar dann nicht, dafür ein Urlaub mit Freihet, Wildnis, Abenteuer. Denn wenn alles so klappt, wie ich das geplant habe, dann verbringe ich insgesamt 3 Wochen auf der Insel im Norden.

Knapp eine Woche geht drauf für Reykjavik, die Hauptstadt. Dort werde ich ein gemütliches Hotel beziehen, um mich von den 2 vorigen Wochen zu erholen. Denn in diesen 2 Wochen steigt das eigentliche „Abenteuer Island“. Nur mit Zelt und Jeep, durchquere ich die Insel, natürlich nicht alleine, sondern mit 2-3 Freunden. Und trotzdem: Der Hauch von Freiheit und Abenteuer, ich spüre ihn schon jetzt. 2 Wochen lang mit dem Zelt unterwegs, durch grüne Landstriche, windige Küsten, kleine Städte, karges Hochland… Sicherlich nicht jedermanns Sache, mein Traum ist es aber auf jeden Fall.

Und dass ich dafür sparen muss, das weiß ich auch… Ich hoffe zwar, dass Island im Zuge der Finanzkrise, die das Land bis an den Rand des Staatsbankrotts getrieben hat, etwas billiger wird. Große Preissprünge oder sensationelle Rabatte werde ich aber nicht erwarten können. Was mich aber nicht weiter stört. Dann spare ich halt das Jahr über, ist ja noch genügend Zeit. Und die Eindrücke, mit denen ich entschädigt werde, sind einmalig. Nordlicht, Natur und Einöde, aber auch Moderne, Stadt und Trubel. Ich freue mich schlicht und ergreifend tierisch auf den Urlaub. Und vielleicht finden dann auch ein paar Fotos den Weg hierher…

„Alles neu“ also im Jahr 2010…

Hm.

Posted in Die Simpsons, Musik, Zeitgeschehen on 28. Januar 2010 by Basti

Morgen in einer Woche geht es los, Stefan Raab sucht dann im Auftrag von ARD und ProSieben „Unser Star für Oslo“. Hab ich ja schon drüber berichtet und fand die Idee gar nicht mal so schlecht. Was ich damals allerdings noch nicht wusste, jetzt aber sehr wohl und was ich jetzt auch schlecht finde, ist der Sendeplatz der Castingshow. Dienstag Abend um 20:15.

Klingelt da was? Genau, eigentlich war und ist dieser Sendeplatz für die neue Staffel der Simpsons „reserviert“. Die aktuelle 20. Staffel wurde schon mehrfach unterbrochen, einmal wollte Michael Mittermeier sein Können zeigen, dann stand das Finale von „Popstars“ an. Und nun also Casting…

Was ich davon halten soll, weiß ich nicht genau. Na klar, ich stehe voll hinter der Idee, den deutschen Beitrag beim Eurovision Song Contest von Stefan Raab suchen zu lassen. Und ich lehne mich jetzt mal weit aus dem Fenster und wage diese Prognose: Die Top 10 sind drin für den/die deutsche(n) Kandidaten/-in.Und außerdem ist es ja nur ne Serie, schau ich mir die restlichen Folgen halt wann anders an. Ist ja jetzt nichts, was ich unbedingt sofort sehen muss… Aber trotzdem: Als Simpsons-Fan bleibt ein Nachgeschmack. Wie begründen die Programmplaner von ProSieben denn die Unterbrechung bis Mitte März (!)? Meiner Meinung nach spielen die Quoten mal wieder die Hauptrolle: Die Show ist neu, wir brauchen Zuschauer. So in etwa könnte der Gedankengang in der Chefetage der Münchner gewesen sein. Und da der gelbe Dienstag nun mal die stärksten Einschaltquoten hat, war die logische Konsequenz, das ganze auf eben diesen Dienstag zu legen. Dass die Simpsons damit immer mehr zum Lückenfüller werden, scheint die Planer nicht zu stören. Erst wenn die treuesten Fans irgendwann vielleicht mal wegbleiben, wird Bewegung in die Sache kommen.

Owl City – Ocean Eyes

Posted in Musik, Platten on 26. Januar 2010 by Basti

Nach La Roux’s selbstbetitelter Scheibe gibts wieder Electropop aus meiner Anlage. Und ich muss sagen, ich werde immer mehr ein Fan von dieser einerseits herrlich leichten, andererseits einfach schönen Musik.

Zur Band: Owl City dürfte hierzulande bekannt sein, aber einzig und allein aufgrund ihrer Single „Fireflies“ aus dem aktuellen Album „Ocean Eyes“. Und eigentlich ist es eher ein Musikprojekt als eine Band. Das einzige feste Mitglied ist Adam Young, das erinnert ein bisschen an Trent Reznor von NIN. Denn live wird Mr. Young natürlich unterstützt, im Studio macht er seine Arbeit allerdings allein. Songwriting, Gesang, Synthesizer, Produktion – alles aus einer Hand. Anfang 2007 gründete Adam Young also die Band „Owl City“ im Keller seines Elternhauses. Seine wiederkehrende Schlaflosigkeit sei der Grund dafür gewesen, seine Einflüsse liegen unüberhörbar in der (europäischen) Disco- und Electromusik.

Und der kleine Adam ist ein Kind des Web 2.0: Er eröffnet ein MySpace-Profil, uploadet die eigenen Songs und erhält dadurch innerhalb von kürzester Zeit viele Millionen Klicks und einen Plattenvertrag bei Universal Republic. Nachdem die ersten beiden Albem in Eigenregie veröffentlicht wurden, erscheint 2009 „Ocean Eyes“ bei besagtem Label. Nicht zu Unrecht: „Fireflies“ ist der am schnellsten verkaufte Electronic/Alternative-Track aller Zeiten, steht an der Spitze diverser Charts und hat die meisten Downloads bei iTunes in den USA.

Das dazugehörige Album „Ocean Eyes“ ist schlicht und einfach wunderbar. Schon das Cover suggerriert Sommer, Urlaub, Freizeit. Und die Musik hat exakt den gleichen Effekt. Alle, ausnahmslos alle, Songs machen gute Laune und Lust auf mehr/Meer. Der Opener „Cave In“ bietet eine wunderschöne Melodie und dazu die einfach perfekt zur Musik passende Stimme von Adam Young. Sofort fühlt man sich an den auf dem Cover abgebildeten Strand versetzt. „The Bird And The Worm“ ist meiner Meinung nach eine der niedlichsten Balladen der Gegenwart, gemacht für die Schöne auf dem Badetuch nebenan.

Die folgenden „Hello Seattle“ und „Umbrella Beach“ bringen Disco- und Electropop-Feeling an den Strand, ehe es bei „The Saltwater Room“ wieder ruhig wird, am Ozean. Unterstützung bekommt Young hier von der zarten Stimme von Breanne Duren, die beiden ergänzen sich perfekt. „Dental Care“ ruft nicht etwa zum Zähneputzen und ins-Bett-gehen auf, sondern zaubert in 3 Minuten 11 die pure gute Laune an den Strand.

Es wird langsam dunkel und ruhig am Strand, „Meteor Schower“ lädt zum Ausruhen und Beobachten von selbigem ein. „On The Wing“ gelingt dann das Kunststück, genau diese Stimmung mitzunehmen und zu halten. Das folgende „Fireflies“ bedarf keiner Beschreibung, es dürfte bekannt sein. Auch nach den Charts bleibts ruhig am Strand, bei der Ballade „The Tip Of The Iceberg“ zeigt Young sein ganzes musikalisches Talent für ruhige aber nie langweilige Songs. „Vannila Twilight“ schlägt in die gleiche Kerbe: Klavier am Anfang, dazu die hohe Stimme Youngs. Nach und nach entfaltet sich der Song dann in seiner ganzen Schönheit. Man kann es einfach nicht anders ausdrücken.

Gegen Ende bietet „Ocean Eyes“ noch einmal schnellere Nummern zum wieder warm werden. „Tidal Wave“ und ein Remix von „Hello Seattle“ eröffnen ein letztes Mal die Disko am Strand, ehe „If My Heart Was A House“ die Nacht verschwinden lässt und schon wieder den Sonnenaufgang an den Horizont zaubert…

Glubb – Frankfurt 1:1

Posted in Fußball, Glubb on 24. Januar 2010 by Basti

Gut gespielt und trotzdem nichts geholt. War dieser Satz vor Wochenfrist beim Glubb-Spiel auf Schalke noch goldrichtig, stimmte er am Samstag nicht ganz. Einen Punkt nimmt der Glubb mit, aus einem Spiel, das außer 2 Toren und eisigen Temperaturen nicht viel zu bieten hatte. Dabei hatte sich die Mannschaft viel vorgenommen, gegen die Eintracht aus Frankfurt. Das Trainierte umsetzen, endlich den so dringend benötigten Sieg einfahren – bemerbar machten sich allerdings nur die Fans, die schon eine halbe Stunde vor Spielbeginn loslegten, in ihrem neuen Stimmungsblock. So soll es sein!

Auf dem Platz herrschte dagegen von Beginn an kaum Unterhaltungswert, bezeichnend, dass die erste Chance des Glubbs gleich mit einem Tor endete. Obwohl – nach bis zu diesem Zeitpunkt langen 477 Minuten ohne eigenen Treffer musste man schon fast befürchten, dass es wieder nichts wird. Noch dazu kam es in der 27. Minute zu einer Standardsituation, nicht gerade die Spezialität des Glubbs. Und doch, nach dem von Pascal Bieler getretenen Freistoß kam der Ball irgendwie und über Umwege zu Christian Eigler, der tatsächlich das Kunststück feritg brachte, den Ball im gegnerischen Kasten zu versenken! TOR für Nürnberg!

Leider währte die Freude zu kurz, noch vor der Pause (40.) führte die erste Chance der Gäste ebenfalls zu einem Tor: Patrick Ochs flankte von der Grundline, nachdem er über rechts durchgestartet war. Schäfer sprang unter dem Ball her und Benjamin Köhler brauchte nur noch den Kopf hinhalten. Ausgleich Frankfurt, Halbzeitstand 1:1.

Nach der Halbzeit war der Glubb weiter bemüht, aber glücklos. Albert Bunjaku scheiterte nach 50 Minuten zwei Mal am starken Frankfurter Keeper, Ilkay Gündogan versuchte sich in der 80. an einem Lupfer, auch ohne Erfolg. Gut gespielt und trotzdem nichts geholt… Wo hab ich das nur schon mal gehört?

Was nimmt man also mit, nach 180 Minuten Fußball unter Hecking? Die Mannschaft glaubt wieder an sich, und gibt sich auch nach einem Gegentreffer nicht auf; den Beweis dafür lieferte sie auf Schalke. Und dass das Tore Schießen nicht komplett verlernt wurde, auch das konnte das Team zeigen. Die Defensive ist mit den Neuzugängen Breno und Ottl definitiv stabiler geworden, dass Javier Pinola fehlte merkte man zwar, es fiel aber nicht ins Gewicht. Ob das gleiche mit Andreas Wolf klappen kann, wird sich zeigen, der Kapitän sah in der 13. Minute seine 5. Gelbe Karte und wird in Hannover fehlen.

Was auch fehlt, sind Verstärkungen, die über die Defensive hinaus gehen. Die Transferperiode endet in der kommenden Woche, einen neuen Stürmer oder gar offensiven Mittelfeldspieler sucht man am Valznerweiher vergeblich. Aus Hamburg kommt zwar Mickael Tavares, allerdings ist seine Position die von Peer Kluge. Dieser spielte vor seinem Abgang nach Schalke im – richtig – defensiven Mittelfeld. Und er ist nur ausgeliehen. Neben Marcel Risse, Havard Nordtveit, Eric-Maxim Choupo-Moting, Ottl und Breno ist er die sechste Leihgabe von anderen Vereinen. Die sechste!!! Wo liegt der Sinn einer Transferpolitik, bei der eine Mannschaft zusammengeliehen wird, die nach Saisonende auseinander bricht und die komplett und ausschließlich auf Defensive setzt??? Sicher, auch die Abwehr war nicht die beste in der Hinrunde, und auch hier muss man über Verstärkungen nachdenken. Aber nicht nur! Und vor allem nicht nur, wenn man selbst in 5 Spielen kein Tor schießt, obwohl man etatmäßige Stürmer auf dem Platz stehen hat!

Ich wage jetzt einmal eine Prognose: Was dem Glubb fehlt, ist ein Mittelfeldspieler, der mit einem einzigen Pass die gegnerische Abwehr in Aufregung und die eigenen Stürmer in Szene setzt! Was dem Glubb fehlt, sind Stürmer, die über die Flügel kommen und dann die präzise Flanke in die Mitte spielen! Was dem Glubb fehlt, ist schlicht und einfach ein bisschen individuelle Qualität, damit auch Aktionen durch die Mitte nicht an der Strafraumgrenze enden! Was dem Glubb fehlt, sind Tore und Punkte! Klingt platt, ist aber so.

Heavy Metal is the law! …und die Religion!

Posted in Musik on 21. Januar 2010 by Basti

Der Sänger der Heavy-Metal-Band Saxon und das britische Magazin „Metal Hammer“ fordern mittels einer Kampagne die Einführung von Metal als offizielle Religion. Die Ursprünge gehen zurück ins Jahr 2001. Damals hatte eine Volkszählung in England und Wales zu kuriosen Ergebnissen geführt: Exakt 390 127 Menschen gaben als Religion „Jedi“ an. Und da in England und Wales 390 127 Menschen eine ganze Menge sind, belegte der Star-Wars-Kult einen sensationellen 4. Platz hinter den etablierten „alten Hasen“ Christentum, Islam und Hinduismus.

„Was Yoda kann, wir können schon lange können wir schon lange!“ dachten sich also Bif Byford und einige Redakteure und haben sich das Datum der nächsten Volkszählung im nächsten Jahr dick im Kalender angestrichen. Die Marke von 390 127 Menschen soll dann geknackt werden, denn „Seit Black Sabbath vor 40 Jahren ihr Debüt veröffentlichten, ist Heavy Metal zu einer der größten kulturellen Institutionen und zu einem weltweiten Phänomen aufgestiegen. Verdammt! Wenn die Jedis das tun können, warum nicht auch die Metal-Heads? Die Macht ist stark in uns!“

Spricht der Metal-Hammer-Chefredakteur und bangt noch ein wenig vor sich hin. ;-)

Worauf ich mich 2010 freue – Teil III: Sport

Posted in Worauf ich mich 2010 freue on 20. Januar 2010 by Basti

„Alles neu“ heißt es im Jahr 2010.

Sport im Jahr 2010. Da drängt sich die Fußball-Weltmeisterschaft förmlich auf. Doch es gibt auch noch andere sportliche Höhepunkte in diesem Jahr, die man meiner Meinung nach nicht verpassen sollte:

25:27 und 34:34 – das sind die bisherigen Ergebnisse der deutschen Mannschaft bei der Handball-EM in Österreich. Noch bis zum 31. Januar kann man einem der schnellsten und intensivsten Teamsport zusehen und bei einer Europameisterschaft mitfiebern, die ein unglaublich starkes Teilnehmerfeld hat. Allein Frankreich kann fast sicher für das Halbfinale planen, alle anderen Mannschaften müssen fighten und auch ein bisschen hoffen. Dass das ZDF alle Partien der deutschen Mannschaft zeigt ist löblich, es zeigt, dass dieser spannende und einfach tolle Sport von einer Randsportart ins Rampenlicht gerückt ist. Hier die weiteren Termine:

22.01.: Deutschland – Schweden

24.-28.01.: Vorrunde mit eventueller deutscher Beteiligung

30.01.: Spiel um Platz 5 und Halbfinals

31.01.: Spiel um Platz 3 und Finale

Leider auch ins Rampenlicht gerückt ist der Afrika-Cup in Angola. Auch diese sportliche Generalprobe vor der WM dauert noch bis zum 31. Januar, doch machte sie bereits vor der Eröffnung ungewollt unschöne Schlagzeilen. Die Mannschaft aus Togo sagte nach einem Anschlag auf ihren Bus, bei dem 3 Menschen ums Leben kamen, die Teilnahme ab. Die Kritik, dass man die Veranstaltung teilweise in einem für seine Unruhen bekannten Gebiet stattfinden ließ/lässt, muss sich der Afrikanische Verband nun gefallen lassen.

DAS amerikanische Sport-Großereignis steigt dann am 7. Februar. Der Super Bowl wird ausgetragen und auch ich werde wieder zu nachtschlafender Zeit vor dem Fernseher sitzen, mit ein paar guten Freunden, echtem amerikanischem Bier und einem Eimer Chips. Lecker! :-)

Wir bleiben in Nordamerika und gehen nur ein paar Meilen nördlich. Vom 12.-28. Februar brennt das olympische Feuer im kanadischen Vancouver. Genau einen Monat später steigen an gleicher Stelle die Paralympics. Auch das sollte erwähnt werden und Beachtung finden!

Die fußballerischen Auf- und Absteiger, sowie der deutsche Meister stehen spätestens am 9. Mai statt. Dann endet die 2. Fußball-Bundesliga, bereits einen Tag früher die 3. sowie die Bundesliga.

Das UEFA Europa-Leagua-Finale und das Champions-League-Finale finden am 12. bzw. 22. Mai in Hamburg und Madrid statt, das deutsche Pokalfinale schiebt sich dazwischen und steigt am 15. Mai wie immer in Berlin.

Und dann kommts. Das Sportereignis, das seine Schatten vorauswirft. Die Fußball-WM in Südafrika. Vom 11. Juni bis zum 11. Juli trifft sich die fußballerische Elite um Weltmeister Italien am Kap, um Spaß zu haben, Fußball zu spielen und eine (hoffentlich friedliche) Party zu feiern.

Die nächste WM steht dann am 17. August an. Dann trifft sich wieder die Elite, allerdings die der Schnupfer im bayerischen Oberlauterbach. Die Schnupftabak-Weltmeisterschaft erfreut sich in Bayern großer Beliebtheit und wird bereits zum 17. Mal ausgetragen. Jeweils 6 Schnupfer treten gegeneinander an, um sich innerhalt einer Minute möglichst viel Tabak in die Nase zu stopfen. Favoriten sind wie immer die Schwaben. Wen’s interessiert, hier klicken.

Der Stadtlauf Nürnberg am 3. und der Ironman auf Hawaii am 9. Oktober beschließen das Sportjahr und bilden gleichzeitig meine persönlichen Höhepunkte aus läuferischer Sicht. Den Halbmarathon in meiner Heimatstadt werde ich mir nicht entgehen lassen, den Ironman dagegen von daheim aus verfolgen.

Und sonst? Die üblichen Sportereignisse, die in keinem Jahr fehlen dürfen: Start der Formel 1 am 14. März, die Tour de France schickt ihre Fahrer am 3. Juli auf die Reise. Fußball-Fans kommen ebenfalls ab Juli wieder in den Genuss, am 23. beginnt die 3., am 20. August die 2. und 1. Bundesliga. Der DFB-Pokal startet am 13. August in die neue Saison…

„Alles neu“ also im Jahr 2010…