Archive for the Musik Category

Wow.

Posted in Musik, Platten on 20. Juni 2010 by Basti

Eminem ist zurück! Ein Jahr nach seinem Comeback-Album „Relapse“ erscheint morgen „Recovery“. Die erste Single wird „Not Afraid“ heißen und ist schon jetzt online zu bestaunen:

Ich kann nur sagen: Die bisher beste Single von Eminem. Ich war auf Anhieb beeindruckt, mit welcher Intensität und wie frei er über seine Vergangenheit und seine mittlerweile überwundenen Probleme rappt. Ich freue mich auf morgen!!!

All Hope Is Gone…

Posted in Bands, Musik on 20. Juni 2010 by Basti

Wer Slipknot kennt, kennt auch den Titel des noch aktuellen Albums der Band. Dass es das letzte sein könnte, war bei der Veröffentlichung vor zwei Jahren aber noch nicht abzusehen. Jetzt hat sich jedoch alles geändert, der Tod des Bassisten Paul Gray vor ziemlich genau einem Monat hat die übrigen Mitglieder hart getroffen.

Ablenkung (oder Therapie?) suchen sie jetzt in ihren anderen, schon früher bestehenden Bandprojekten: Drummer Joey Jordison (meiner Meinung nach einer der Besten seines Faches) konzentriert sich auf die Murderdolls und Corey Taylor tourt mit Stone Sour in der Weltgeschichte umher. Ob sie jemals wieder zusammenfinden werden, ließ er in einem Interview mit Laut.de offen.

Ich glaube allerdings, dass „All Hope Is Gone“ nun das letzte Slipknot-Album war. Natürlich werden in Bands manchmal die ein oder anderen Mitglieder ersetzt oder ausgetauscht. Wenn aber ein Mitglied stirbt ist das immer tragisch, für Fans und Kollegen gleichermaßen. Außerdem ist Slipknot keine Band wie jede andere – da passt nicht jeder rein. Meine Meinung: Schade drum. Slipknot war immer für Provokationen gut – oberflächlich betrachtet. Blickte man hinter die Fassade bzw. die Masken und hörte man genauer hin, war Slipknot sicherlich eine der besten Bands in der jüngeren Geschichte.

So’n Scheiß.

Posted in Musik, Platten on 3. Juni 2010 by Basti

Ich muss noch länger warten. Länger warten auf das vierte Album von Sonic Syndicate und das erste Album von Sonic Syndicate mit neuem Sänger. Zwar erwarten mich alle Tage Neuigkeiten von der Band, sei es die Single „Revolution, Baby“, sei es das Video zur Single, sei es eine Ankündigung einer Making-Of-DVD zum neuen Album, sei es ein Trailer zu dieser DVD.

Bringt mir aber alles nix. Ich will das neue Album in den Händen halten. Und eigentlich sollte es schon so weit sein. Zu Beginn des Jahres wurde April/Mai als Release-Termin angekündigt. Schon vor längerer Zeit musste ich (entsetzt) feststellen, dass ich nun bis Ende August warten muss. ENDE! AUGUST!

Aber so soll es nun mal sein, ich kann ja auch nix dran ändern. Ist halt schade. Da nützt mir auch die Vorfreude nichts, die ja bekanntlich die schönste Freude sein soll…

Lena, Lena, Lenaaaaa!

Posted in Musik, Zeitgeschehen on 30. Mai 2010 by Basti

246 Punkte – am Ende wars dann doch recht deutlich. Ich lag mit meiner Prognose daneben und die englischen Buchmacher haben richtig getippt. Lena Meyer-Landrut gewinnt den Eurovision Song Contest und STefan Raab darf nächstes Jahr „Unsern Star für Berlin“ suchen.

Mit 76 Punkten Vorsprung auf die zweitplatzierte Türkei konnte Lena gestern Abend fast ganz Europa überzeugen: Von 39 Ländern, die Punkte zu vergeben hatten, bekam sie von 9 Ländern die Höchstpunktzahl. Nur 5 Länder gaben deutschland keine Punkte.

Das Interessante am diesjährigen Eurovision Song Contest: Die neben Lena als Favoritin gehandelte Safura aus Aserbaidschan kam nur auf einen für sie sicherlich enttäuschenden 5. Platz. Ebenso erging es den Franzosen. Der 12. Platz zeigt, dass „Allez! Ola! Olé!“ kein ESC- aber wahrscheinlich ein Sommer-Hit werden wird. Dagegen konnten die Türkei, Rumänien (Platz 3) und Dänemark (Platz 4) ordentlich punkten.

Nachdem alles überstanden war, konnte Lena erst mal ein „Ähhh…Hi…“ ins Mikrofon stammeln, mit der Deutschland-Fahne in der Hand noch einmal ihren Siegertitel singen und anschließend auf der Pressekonferenz mit Stefan Raab eine Sektdusche veranstalten.

Wollen wir hoffen, dass sie trotz allem Rummel und der sicherlich anstrengenden kommenden Tage/Wochen ihre natürliche Art beibehält und uns weiterhin mit netter Musik unterhält!

Was schafft Lena heute in Oslo?

Posted in Musik, Zeitgeschehen on 29. Mai 2010 by Basti

Das lange Warten hat ein Ende, heute Abend darf/muss Lena zeigen, was sie drauf hat. Eine Chance hat sie, das Publikum vor den europäischen Fernsehern zu überzeugen, dass Satellite, dass sie, dass Deutschland den Eurovision Song Contest 2010 gewinnen muss.

Ginge es nach dem deutschen Publikum, könnte die ARD schon mal mit Stefan Raab für die Show „Unser Star für Berlin“ planen. Aber andere Länder dürfen ja auch noch ein Wörtchen mitreden. Die Engländer – zumindest deren Buchmacher – sehen Lena unter den Favoriten und als ernste Anwärterin auf den Titel. Da englische Buchmacher mit ihren Tipps meistens richtig, oder mindestens nah dran liegen, macht die Bewertung noch ein bisschen brisanter. Auch die Norweger haben die Deutsche auf der Rechnung. Alexander Rybak (der Vorjahresgewinner) und Didrik Solli-Tangen (der diesjährige Teilnehmer) versuchten sich im Vorfeld gar mit absurden Aktionen zu übertreffen, wer denn nun das schönste Geschenk im Falle eines deutschen Sieges habe. Solli-Tangen wollte mit selbst gebackenem Kuchen punkten, Rybak mit einer Kuh (!).

Absurd mutet auch die Diskussion auf YouTube an, die unter diversen Videos geführt wird. Lena – als Siegerin? Sie sei ja ganz nett, der Song sei ja ganz toll. Aber erstens müsse man schon aus Gründen der Gleichberechtigung auf eine Wahl zugunsten der „Big 4“ (Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Spanien) verzichten und zweitens könne man doch die Deutschen prinzipiell nicht wählen… Die mit ihrer Nazi-Vergangenheit…

Es artet also alles ein bisschen aus, sowohl in Europa, als auch in Deutschland selbst. Lena-Manie, wo man hinblickt: Eine Woche „TV Total Oslo Spezial“ live aus der norwegischen Hauptstadt. Berichte über Lena. Berichte mit Lena. Berichte über den Eurovision Song Contest. Letztes Jahr, ich erinnere mich noch, ging das ganze Gesinge den Deutschen eher am Allerwertesten vorbei. Man nahm zur Kenntnis, dass ein unbekanntes Duo mit einer bekannten Stripperin für Deutschland am Start sein würde, man nahm zur Kenntnis, dass ein Geige spielender Harry-Potter-Verschnitt als Favorit gehandelt wird. Man nahm am Ende zur Kenntnis, dass Harry Potter gewonnen und nackte Haut verloren hatte. Dieses Jahr ist alles anders: Lena gilt als Favoritin. Neben der Interpretin aus Aserbaidschan sollte etwas drin sein, für die deutsche Teilnehmerin. Und das glauben nicht nur die englischen Buchmacher.

Ich persönlich wage mich mal an diese Prognose: Lena kommt weit, gewinnt aber nicht. Sie kommt weit, weil sie die Gabe hat, das Publikum mitzureißen. Außerdem ist ihr Titel dreifach Gold und einfach Platin ausgezeichnet. Sie gewinnt aber nicht, weil „Satellite“ kein Song ist, der beim ersten Hören im Ohr bleibt und dann wahre Begeisterungsstürme auslöst. Ich selbst musste ihn mir mehrmals anhören, um ihn gut zu finden. Die gerade erwähnten Auszeichnungen gelten darüber hinaus nur für Deutschland, in Europa ist das Lied nicht ganz so beliebt. Ein Platz in den Top Ten ist aber auf jeden Fall machbar. Und das wäre schon um einiges besser als die letzten paar Auftritte von deutschen Teilnehmern.

Aber wer gewinnt denn dann? Sollte Aserbaidschan am Ende oben stehen, wäre es ganz im Sinne des ESC: Eine Ballade, leicht verdaulicher Pop. Frankreich kommt meiner Meinung nach auch weit, ihr später während der WM zweitverwerteter Song „Allez! Ola, Olé!“ taugt für gute Laune und Party. Die Türkei gefällt mir ebenfalls sehr gut, der Sound erinnert ein wenig an Muse. Belgien hat Milow dabei – zumindest klingt der Teilnehmer so. Wir werden sehen, welche Prognose sich heute Abend erfüllen wird – auf einen schönen friedlichen Eurovision Song Contest 2010!

Die Festival-Saison 2010 ist eröffnet!

Posted in Musik on 24. Mai 2010 by Basti

Den Anfang machte das „Open Air am Berg bei Eichstätt“, ein kleines aber feines Reggae/Ska-Festival. Dieses Jahr fand das Open Air am 21. und 22. Mai statt, ich war mit meinem Bruder und einer Freundin dabei.

Den Ausschlag für die Reise ins Altmühltal gab von Anfang an die Band „Mono & Nikitaman“, sie spielen eine Mischung aus Reggae und Dancehall immer wieder mit politischen Themen. Doch auch die Heidelberger Jungs von „Irie Révoltés“ und die Münchner „Jamaram“ wollten wir uns nicht entgehen lassen. Die ersten spielen vorweigend Ska, um ein vielfaches politischer als Mono & Nikitaman, die zweiten machen astreinen Reggae.

Und so machten wir uns am Freitag nachmittag – nach dem Einkaufen und dem Auto Vollpacken – auf, in das ca. eine Stunde entfernte Eichstätt. Dort angekommen wurde zuallererst das Zelt aufgestellt und anschließend der Platz erkundet. Das Ergebnis: Ein Festivalgelände, wie man es sich wünscht, mit Wiese zum Zelten, Rindenmulch vor der Bühne zum Schuhe Verdrecken und Matsch zum Durchlaufen… :-)

Dass das Open Air am Berg aber kein reines Reggae/Ska-Festival ist, konnten wir gleich bei unserer ersten „Besichtigung“ des Konzertgeländes hören: „Kreator“ spielten zu dieser Zeit auf, und die Metaler unter den Lesern werden wissen, was die Band aus Essen macht: Trash Metal, laut und brachial. Zusammen mit „Tyr“ und „Equilibrium“ stellten Kreator die Metal-Fraktion auf dem Open Air am Berg. Die Ska-Gemeinde war dennoch mit einer größeren Anzahl an Bands vertreten. Dass die Auftritte nicht strikt nach Genre getrennt waren, sorgte dafür, dass sich auch mal der eine oder andere Metalhead zu Ska bewegte, oder ein paar „Hippies“ (Nicht böse sein, liebe Jamaram-Fans, aber die Bezeichnung passt einfach…) kräftig zur Double-Bass bangten.

Doch zurück zu unserer kleinen Festival-Zeltgemeinschaft: Die schon erwähnten Irie Révoltés bildeten den Höhepunkt am Freitag Abend. Als sie um 23:15 Uhr die Bühne betraten, kannte das Publikum kein Halten mehr, es wurde getanzt, was die Beine hergaben. Glücklicherweise spielte auch das Wetter mit, es blieb zumindest trocken. Als um halb 2 „Trashtucada“ die Bühne betraten, konnten die (leider wenigen) Zuschauer noch einmal kräftig abtanzen. Zwar könnte ich den Stil der Band – Ska-Punk – niemals in meiner Freizeit hören, auf Festivlas gehts dafür mächtig ab. Ska ist ohnehin ein Stil, voller Energie und Spaß – Ska-Punk steht dem in nichts nach. Als um kurz vor 3 die letzte Zugabe verklungen war, waren zwar die Konzerte zu Ende, nicht jedoch die Feierfreude. Es wurde – wie es sich auf Festivals gehört – viel gefeiert und wenig geschlafen.

Der zweite Tag in Eichstätt sollte der guten Stimmung noch eins draufsetzen: Wir erwachten nach einer kurzen Nacht mit prallem Sonnenschein! Die Konsequenz: Spaß, gute Laune, Sonnenbrand. (Denn warum Sonnencreme einpacken, wenn der Mai eher ein November ist?)

Aufgrund der kurzen Nacht ließen wir den Tag bei ein paar Bier ruhig angehen und machten uns gegen Mittag auf den Weg zur Bühne. Die Indie-Band „Kid Galahad“ bekamen wir am Rande mit, bei den Hip-Hoppern von der „JOC Crew“ verließen wir das Konzertgelände wieder, um uns vor dem Zelt bei ein paar Bier und viel Sonne zu entspannen. Rechtzeitig zu Jamaram waren wir aber wieder zurück. Wir erlebten Reggae in seiner schönsten Form: Sommerliche Temperaturen, eine trotz eweig dauerndem Soundcheck und anfänglichen Mikrofonproblemen grandios aufspielende Band und die ein tolles Licht zaubernde, tief stehende Sonne machten mein bisher drittes Festival zu meinem bisher besten.

Den anschließenden Auftritt von Equilibrium nutzen wir zur Nahrungs- und Bieraufnahme, ehe wir uns um 21:15 Uhr einfanden, um Mono & Nikitaman zu lauschen, die mit altem und neuem (!) Material überzeugten – wann Album Nummer vier erscheint, ist aber noch unklar. Die folgenden Ska-Punker „The Locos“ nahmen wir noch mit, waren danach aber zu erschöpft, um noch eine Band durchzustehen. Und so verkürzten wir den Konzert-Teil und verlängerten dafür den Chill-Teil vor dem Zelt, in der ersten warmen Festival-Nacht 2010!

Mein Fazit: Ein kleines, dafür umso schöneres Festival. Hinterlassen hat es in mir die Vorfreude auf „Rock im Park 2010“, „RhEINKULTUR 2010“ und „Open Air am Berg bei Eichsätt 2011“. Und vielleicht entschließe ich mich ja kurzfristig noch zu weiteren Festivals im hoffentlich geilen Sommer 2010. Denn: Life is music – play it louder!

Revolution Baby!

Posted in Musik on 7. Mai 2010 by Basti

Sonic Syndicate haben sich verändert.

Ob zum Guten oder zum Schlechten, das lässt sich noch nicht sagen, nach aktuell 3 veröffentlichten Songs. Fest steht aber, dass die neue Single „Revolution Baby“ definitiv anders klingt, als alles bisher erschienenes von den Schweden. Grundsätzlich ist das nichts schlechtes, Sonic Syndicate klangen schon auf „Only Inhuman“ anders als auf dem Vorgänger „Eden Fire“. Dass „Love And Other Disasters“ ähnlich klang wie das vorherige „Only Inhuman“ mag vielleicht den Eindruck erweckt haben, die Band spiele nun immer die gleiche Art von Musik.

Weit gefehlt. Neuer Sänger, neue Single, neues Album. Schon die veröffentlichte EP „Rebellion“ mit zwei Tracks des neuen Sängers Nathan Biggs deutete an, dass Sonic Syndicate 2010 anders klingen. Dieser Weg wird nun mit der ersten veröffentlichten Single aus dem kommenden Album („We Rule The Night“) konsequent fortgesetzt:

Sonic Syndicate wirken härter, dreckiger, erwachsener. Der Sound klingt wieder stärker nach „Eden Fire“ und irgendwie doch ganz anders. Sonic Syndicate haben sich verändert.